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Licht der Stoff, mit dem Flos neue Ideen zum Ausdruck bringt und unerforschte Emotionen ins Licht rückt. Seit 50 Jahren kreiert das italienische Unternehmen Lichtobjekte und verleiht mit umfangreichen Kollektionen von Innen- und Außenleuchten Generationen von Träumen Gestalt. Dem Instinkt folgend gelingt es Flos seit jeher Produkte entstehen zu lassen, die zu Ikonen werden, Typologien zu erfinden und neue zu Archetypen prägen. Technische und technologische Autorität finden perfekte Ergänzung in der Zusammenarbeit mit den Meistern des Designs und inspirieren neue Talente.

Flos schreibt an der Zukunft, indem das Unternehmen in der Vergangenheit liest und das Heute ausdrückt. Der kreative Prozess wird dabei ständig von konkreten Herausforderungen angetrieben und kennt keine Scheu vor gewagten Entscheidungen, die das Image und die Identität des Unternehmens geformt haben. Die Produkte von Flos definieren immer wieder aufs Neue die schmalen Grenze, welche Kunst von Design, Handwerk von industrieller Produktion, limitierte Stückzahlen von der Massenauflage, den Gedanken des Einzelnen vom Gemeinschaftsgedanken trennt und all dies verbindet. Dabei ist es nach wie vor die Freude am Experimentieren, die revolutionäre Materialien hervorbringt, wie in der Vergangenheit das Cocoon, und modernste technologische Lösungen aufzeigt, die heute etwa von organischen Leuchtdioden (OLED) und besonders nachhaltigen Materialien verkörpert werden.

Flos: Von den Anfängen bis zu den 90er Jahren

Die Vorgeschichte des Unternehmens beginnt in bereits in den 50er Jahren, in denen Dino Gavina antrat, den Lebensstil der Italiener etwas zu verändern und Italien zur Heimat einer neuen Einrichtungskultur zu machen. Den entscheidenden Impuls gab schließlich die Begegnung der beiden späteren Unternehmensgründer Dino Gavina und Cesare Cassina mit dem Erfinder Arturo Eisenkeil. Die von Eisenkeil verwendete Cocoon-Technik – ein auf ein Metallgestell gespritzter Harz – schien ein perfekter Anfang zu sein. Ebenfalls in jene Jahre fällt der Beginn einer langjährigen Zusammenarbeit mit Afra und Tobia Scarpa und den Brüdern Castiglioni, die im Laufe der Zeit zut Entstehung einer ganzen Reihe neuer und kreativer Beleuchtungen führt. Der große nationale und internationale Erfolg stellte sich mit dem Übergang vom künstlerischen Ansatz von Dino Gavina auf den unternehmerischen Stil von Sergio Gandini ein, dem in den 60er Jahren die Leitung des Unternehmens anvertraut wurde. Den Sitz des Unternehmens verlegt dieser von Merano nach Brescia.

1972 präsentiert sich Flos mit ausgewählten Lichtobjekten auf der "Italy, the New Domestic Landscape", die nicht nur für Italien sondern für die gesamte Geschichte des Designs die grundlegendste Ausstellung aller Zeiten werden sollte. In der zweiten Hälfte der 70er Jahre zälte Flos zu den etablierten Markennamen der Branche und nahm 1978 auch das erste Mal an der "Euroluce" teil, einer neuen Veranstaltung der Mailänder Handelsmesse, die nach dem Modell der Möbelmesse organisiert wurde und dem Beleuchtungssektor Raum und die Sichtbarkeit bieten sollte. Das Unternehmen expandiert, eröffnet einen Nebensitz in Deutschland und übernimmt den traditionsreichen italienischen Lampenhersteller Arteluce.

Zahlreiche Bestseller entstehen, doch im Unternehmen verspürt man die Notwendigkeit einschneidender Veränderungen. Diese erfolgen Ende der 80er Jahre mit der Ankunft von Piero Gandini, der von Anfang an auf eine enge kreative Zusammenarbeit mit bedeutenden Designern setzt. Und der Erfolg gibt ihm Recht. Neben den zahlreichen Entwürfen von Achille Castiglioni sind es vor allem Produkte wie Arà und Miss Sissi von Philippe Starck, die in den 80er Jahren zu wahren Ikonen des Designs werden und Flos einen Spitzenplatz in der Branche sichern.

Flos: Von den 90er Jahren bis heute

Die unter Piero Gandini entstehende zweite Flos-Version ähnelt in vielen Aspekten der Ersten: dasselbe Augenmerk auf höchste Qualität, die Suche nach ikonischen Designobjekten, Vermittlung zwischen qualifizierter Handwerkskraft und hochmoderner technologischer Verfahren für die Massenfertigung. Ausdruck findet due Innovationskraft des Unternehmens in einer neuen kreativen Sprache. Für Aufsehen sorgen unter anderem die Risultate der Zusammenarbeit mit Marc Newson und Jasper Morrison, der mit der Kollektion Glo-Ball das Stichwort zur künftigen Ausrichting des Unternehmens liefert. In dieser Phase entwickelt das Unternehmen das Konzept der Produktfamilie. Der inhärenten Komplexität der „Systeme” wird die Flexibilität und das Vermögen entgegengesetzt, sie als Komponenten einer einzelnen „Familie“ erkennen zu können, mit der Flos einen spezifischen Produktsatz definiert.

Im Jahr 1998 ist der Compasso d’Oro für die „Safety Lamp” May Day Light von Konstantin Grcic, ein weiteres internationales Talent, ein weiterer Beweis für die Weitsichtigkeit und die Wandlungsfähigkeit des Unternehmens. Am Horizont beginnt sich mit der Entwicklung der LED eine wahrhaftige Revolution im Bereich Beleuchtungstechnik abzuzeichnen und Gandini sieht sich von der Möglichkeit angezogen, einen wahrhaftig neuen Industriezweig zu schaffen. Indem die lange Erfahrung in der Arbeit mit Designern und die Produktionskapazität des Unternehmens vereint werden entsteht ein speziell der Architekturbeleuchtungen gewidmeter Zweig. Dies führt schließlich zur Gründung von Flos Architectural Lighting und findet in Entwürfen von Antonio Citterio und Glen Oliver Low, Piero Lissoni, Konstantin Grcic Ausdruck in Produkten, die ganz unterschiedliche Bereiche abdecken.

So beginnt sich die zweigleisige Strecke abzuzeichnen, auf der die mögliche Identität einer neuen Industriekultur für Flos läuft: auf der einen Seite wird die Forschung auf Räume mit spezifischen Anforderungen angewendet, die durch einen architektonischen Entwurf definiert werden, in dem die künstliche Beleuchtung als eine wahre Baukomponente auftritt; auf der anderen Seite die freie Forschung, die den poetischen Intuitionen der Designer anvertraut wird, die für den immer individuelleren und unberechenbareren Wohnraum Lampen als Ikonen des zeitgenössischen Stils erfinden oder neu entwerfen.

Arco, Parentesi und weiter Flos Ikonen

Im Laufe der Unternehmensgeschichte präsentierte Flos eine ganze Reihe von aufsehenerregenden Produkten, die weltweit zu wahren Kultobjekten avancierten. Da es nahezu unmöglich ist, alle zu nennen, seien hier nur einige der wichtigsten erwähnt. Besonders verbunden mit dem Markennamen ist etwa Arco, die bereits 1962 von den Brüdern Castiglioni kreirte Bodenleuchte. Nicht zuletzt Dank der zeitlos schlichten Linien zählt Arco auch heute noch zu den repräsentativsten und meist verkauften Objekten im Bereich des modernen Innendesigns.

Ein weitere Höhepunkt ist die 1979 mit dem Compasso d’oro ausgezeichnete Pendelleuchte Parentesi von Achille Castiglioni und Pio Manzù, eine lediglich aus einem einfachen Stahlprofil, einem Metalkabel und und einem Gegengewicht bestehende Lampe. Weiterhin erwähnt werden müssen Taccia, eine innovative und vielbegehrte Tischleuchte, die auf besonders raffinierte Weise mit indirektem Licht spielt, und natürlich Toio, eine surrealistisch anmutende Stehleuchte, deren originelles Design einen Autoscheinwerfer mit einer Angelrute verbindet.

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