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Ein Drehstuhl mit Stehhilfe-Funktion

Der mykinema® active chair nutzt den gesamten Raum eines Sitz-Steh-Arbeitsplatzes und fördert ein aktives Körperverhalten

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07/09/2020 - In der Corona-Pandemie hört man oft den Begriff Wandel! Mobilität, Bildung, Ernährung - und selbst in der Bürowelt bringt sie eine lange geführte Diskussion endlich an Ihr Ziel - das Home-Office. Auf einmal geht alles schneller, im Wandel. Beim Thema Sitzen verhält es sich ähnlich, denn die Stoffwechselwirkungen von funktionell verbundenen Muskelschlingen und einzelnen Muskeln ausgelöst durch Bewegungen sind bekannt. 
 
Es gibt bereits sogenannte 3d-Stuhlmechaniken, die nachweislich sogar im Sitzen Bewegung fördern. Diese Bewegungen sind jedoch begrenzt auf einen Raum von durchschnittlich 400 – 520 mm. Wenn man berücksichtigt, dass ein durchschnittlicher Mensch - Perzentil 50 - eine Stehsitzhöhe von 650 mm benötigt, besteht weiteres Potenzial zur effizienteren Raumnutzung, um mit verhältnispräventiven Ergonomie-Lösungen gegen muskulären Bewegungsmangel und körperliche Unterforderung in überwiegend statischen Tätigkeiten wirksam zu sein. 
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Der mykinema® active chair – Drehstuhl mit Stehhilfe-Funktion – kann zum Sitzen, Stehsitzen und Stützen an Tischen mit Höhenverstellbarkeit individuell genutzt werden. Erkenntnisse einer entwicklungsbegleitenden Studie durch Dr. Boris Feodoroff (2015) haben ergeben, dass die neuartige Funktion, Sitzen und Stehsitzen als kombinierte Option anzubieten, vom Nutzer erkannt und die Nutzung durch eine subjektiv vermehrte körperliche Aktivität positiv bewertet wird.
 
Höhenverstellbare Tische bieten in der Regel einen Nutzungsbereich von 720 mm bis 1250 mm. Dynamische Bürodrehstühle bieten eine Sitzhöhe von 360 bis max. 520 mm. Dies lässt darauf schließen, dass die Verstell-Funktion des Tisches im Bereich von 720 bis 850 mm für Sitzpositionen genutzt werden kann. Je nach Perzentil steht eine weitere Nutzung im Bereich von ca. 1000 bis 1250 mm zur Verfügung, um zwischen stehenden Haltungen zu wechseln. Dies führt dazu, dass der Arbeitsraum – als Ganzes betrachtet – in einem Bereich von mindestens 150 mm völlig ungenutzt bleibt. Von einem höheren Wert bei Einzelarbeitsplätzen ist auszugehen.
 
Aktive Bewegungen des Körpers kommen durch den Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung zusammenhängender Muskelgruppen zustande. Wenn einem Bürotag bis zu 85 % Sitzanteil zugrunde liegen, reduziert sich somit ein Körperverhalten auf gerade mal 15 % des Arbeitstages. Das sind gerade einmal 1,2 Stunden Aktivität in aufrechten Haltungen, 
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Die mechanischen Eigenschaften des neuen Drehstuhlsystems ermöglichen ein dynamischeres Zusammenspiel von höhenverstellbarem Tisch und Drehstuhl mit Stehhilfe-Funktion. Sitzen, Stehsitzen, Stützen und Stehen – ein Stuhl, viele Möglichkeiten, mehr Arbeitsraum. Die stufenlose Bedienbarkeit im Bereich von 420 bis 770 mm bietet damit einen uneingeschränkten Haltungswechsel und ermöglicht eine Beckenkippung sowie Beckenaufrichtung und weiterlaufend die An- und Entspannung der Beuge- und Streckmuskulatur auch in aufrechten Stehsitz- und Stützpositionen. Hierfür waren bisher mehrere Ergonomie-Produkte an einem Arbeitsplatz notwendig. 
 
In einer weiteren Studie zusammen mit Dr. Boris Feodoroff soll an der Deutschen Sporthochschule Köln nun untersucht werden, ob sich eine präventive Wirkung durch die neu geschaffene Verhältnis- und Verhaltensergonomie ableiten lässt. Diese weiteren Erkenntnisse fließen in eine neue Designentwicklung mit ein, welche den Anforderungen der DIN 1335 gerecht wird und die Freiheiten in der neuen Nutzbarkeit des Arbeitsraumes von Sitz-Steh-Arbeitsplätzen beibehält. 
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