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Eine Reminiszenz an die bunte Community der Trainierenden

Der Fitnesspark Stadelhofen inklusive Spa-Bereich von Klafs: Ein Projekt von Ushi Tamborriello

18/12/2020 - Mit der Eröffnung des neuen Migros Fitnesspark Stadelhofen wurde die Vision einer urbanen und topmodernen Fitness- und Spa-Anlage realisiert. Das komplexe Puzzle von vielen Funktionalitäten, technischen Auflagen und einer starken gestalterischen Identität wurde meisterhaft gelöst.
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Es ist schon viel passiert an diesem Ort im Zürcher Viertel Seefeld. Nur wenige Schritte entfernt findet man im Opernplatz Parkhaus die letzten Spuren einer der ältesten Pfahlbauer Kulturen. An die jüngere Vergangenheit erinnert der Name der Straße an der sich der neuste Fitnesspark der GMZ befindet, die Hufgasse. Er verweist auf die Reitschule, die sich an diesem Ort im 19. und zu Beginn des 20. Jhdt über einen längeren Zeitraum angesiedelt hatte. An der Hufgasse 10 entstand in den späten 40er-Jahren das heutige Gebäude. "Die vielen Geschichten in und um das Haus begeisterten uns von Beginn an", schwärmt die renommierte Innenarchitektin Ushi Tamborriello, "sie machten das Thema der Überlagerungen, der Spiegelungen, der Versatzstücke zu einem zentralen Fokus der gestalterischen Auseinandersetzung."
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Für den neuen Migros Fitnesspark Stadelhofen versuchte man die bestehenden tragenden Strukturen weitgehend zu belassen und in das Gesamtkonzept gestalterisch einzubinden. "So rückten wir beispielsweise die eindrücklichen Pilzstützen in den Mittelpunkt unserer Grundrissstudien, da sie für uns einen besonderen Identitätscharakter darstellten", so Ushi Tamborriello weiter. Sie übernahm mit ihrem Innenarchitektur-Atelier den gesamten Entwurf und die Planung des Fitness- und Wellnessbereichs, wobei letzterer durch die Firma KLAFS umgesetzt wurde.
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Die weiten offenen Geschosse mit den dreiseitigen Fensterfronten waren bereits vor Umbau lichtdurchflutet, wirkten in der Proportion aber auch gedrungen. Um etwas Grosszügigkeit und Orientierung in die Anlage zu bringen, war eine grosse Geste erforderlich: zwei grosszügige, statisch ausgereizte Deckendurchbrüche im Eingangsbereich verbinden nun das Erdgeschoss mit dem 1. Obergeschoss und thematisieren in ihrer Form und Lage den Erschliessungskeil.
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Die darin eingebettete, zweiflügelige Treppe mit ihrem Geschoss übergreifenden, differenzierten Volumen unterstreicht die Öffnung des Gebäudes an dieser Stelle, macht die Abläufe innerhalb der Anlage jedem Besucher erfahrbar und generiert eine dichte Atmosphäre des Willkommens. Ganz in diesem Sinne laden Sitzgruppen von True Design, die als Aufenthaltsmöglichkeiten dienen, zum Verweilen ein.
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Offenheit, Transparenz, durchgängige Blickbezüge tragen die Gestaltidee des Fitnessparks wo immer möglich. Grosse räumliche Volumen, in denen auf allen 3 Ebenen gemeinsam trainiert wird, wechseln sich mit feingliedrigen Raumstrukturen im Inneren der Schatulle im 1.OG ab, in welcher sich Garderoben, Duschen und der kleine, aber feine Wellnessbereich befinden.
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Beim Innenausbau des Spa-Bereichs werden höchste Anforderungen an die Oberflächen und Materialien gestellt. Einerseits steht das Wohlbefinden des Badegasts im Mittelpunkt und auf der anderen Seite müssen die Materialien auch extremer Hitze, Feuchtigkeit, intensivster Reinigung und diversen Sicherheitsaspekten Rechnung tragen. Ein gewagter Spagat, der nur dank des großen Knowhows des Ateliers ushitamboriello und dem Erfahrungsschatz von KLAFS realisiert werden konnte.
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Die Wellness-Zone gliedert sich in einen Damen- und einen gemischten Bereich. "Bei den Damen gelangt man gefühlt in einen einzigen Saunaraum, in der die heisse Zone nur mit einer schillernden Glasscheibe abgetrennt ist", merkt die Innenarchitektin an. Die Kabine selbst kann als Sanarium oder als finnische Sauna genutzt werden. Im gemischten Bereich gibt es eine große Sauna mit freistehendem Majus-Standofen für schweisstreibende Aufgüsse sowie ein Sanarium.
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Wer tiefere Temperaturen mit höherer Luftfeuchtigkeit beim Wellnessen bevorzugt, findet seine Erfüllung im gläsernen Massivdampfbad, das sich durch ein eindrückliches Farbspiel räumlich differenziert. Erlebnisduschen, Tauchbecken und ein einladender Liegebereich samt Samowar runden das Angebot ab.
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Das durchgängig abgestimmte Farbkonzept mit dynamisch polychromen Vorhängen, die kraftvoll zwischen dem Inneren und dem Äusseren vermitteln und der Einsatz irisierender Folien auf Glaswänden und -türen harmonisiert das gesamte Erscheinungsbild des Fitnessparks. Und taucht die Räume aus jedem Blickwinkel in immer neue Farben und Stimmungen – für Ushi Tamboriello "eine Reminiszenz an die bunte Community der Trainierenden und ihre dynamischen Bewegungen im Raum."
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In Zürich ist eine farbenfreudige, vielschichtige Oase entstanden, die sich der Vitalität, Begegnung und Regeneration ihrer Gäste verschrieben hat.

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