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Made a Mano im Stadionpark Krasnodar in Russland

Ein Projekt von gmp

11.02.2021 - Made a Mano s.r.l. ist ein sizilianisches Unternehmen, das sich auf die Verarbeitung von Lavastein des Ätna spezialisiert hat, der einem Prozess der Umwandlung in Keramik unterzogen wird. Das Unternehmen ist ständig auf der Suche nach innovativen Lösungen und neuen Designhorizonten. Ein Projekt, das diese Vision widerspiegelt, ist der Stadionpark Krasnodar im russischen Kaukasus.
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Im Nordosten der südrussischen Stadt Krasnodar gelegen, befinden sich das Stadion FK Krasnodar und dessen zugehörige weiträumige Parklandschaft. Das Krasnodar-Stadion und Park wurden von Gerkan, Marg und Partner - gmp zusammen mit SPeeCH Architecture Office entworfen und von Esta Construction vom April 2013 bis zur Inbetriebnahme im September 2016 erbaut. Die Parkfläche beträgt ca. 20 Hektar und bettet das Stadion mit klassisch dreigeteilter Fassade, welche auf das antike Amphitheater als Urform aller modernen Stadien verweist, harmonisch ein.
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Das Projekt in dem der Lavastein von Made a Mano s.r.l. verwendet wurde ist ein öffentlich begehbarer Brunnen. Die Anforderungen der Architekten an das verwendete Material waren hierbei: hohe Beständigkeit gegenüber Temperaturschwankungen, rutschhemmende Eigenschaften und LKW-befahrbarer Untergrund.
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Die Lösung von Rosario Parrinello, CEO und Art Director von Made a Mano s.r.l., bestand in der Herstellung von Modulen aus Lavastein mit einer Kanellierung, die mit Glasur gefüllt und bei über 1000 °C gebrannt wurde. Mit diesem Verfahren wird eine höhere Abriebfestigkeit garantiert. Das Endprodukt verbindet so die geforderten technischen Eigenschaften einer hoher Belastbarkeit mit einer raffinierten Ästhetik.

Für die Realisierung weiterer architektonischer Elemente des Park wurden dreidimensionalen Module aus Lavastein eingesetzt, die teils naturbelassen und teils mit einer grünen Glasur überzogen sind, die bei über 1000 °C eingebrannt wird. Durch die Zusammensetzung der Module entsteht ein optischer Effekt, der an Wellen erinnert und eine außergewöhnliche Dynamik und Bewegung erzeugt.
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Der Architekt Igor Markov von gmp Architekten Berlin beschreibt die grünen Wellen folgendermaßen: „Panta Rhei (alles fließt). Die Welle ist die Manifestation jeglicher Veränderung. Aus hartem vulkanischen Aetna-Basalt wird mit Hilfe von diamantbesetzten Fräsköpfen die leichte, aufwärtsstrebende Form herausgearbeitet und anschließend bei über 1000 Grad eine grüne Glasur eingebrannt. 5676 Lamellen im Format 10x80x4 umhüllen im kaukasischen Park in Krasnodar Bäume in einer sanften Umarmung, die den Gegensatz von Material und Symbolik, von Wasser und Feuer, hartem Stein und leichter Form, aufhebt."

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