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Opernhaus Chemnitz mit neuen Bädern ausgestattet

Kontaktlose Eleganz für maximale Hygiene dank Geberit

06/10/2021 – Das Opernhaus Chemnitz ist nicht nur eine bauliche Perle der Stadt, es gilt auch als eines der modernsten in Deutschland und Europa. Errichtet im Jahr 1909 nach Plänen von Richard Möbius, wurde es im Zweiten Weltkrieg zerstört und anschließend bis 1951 wiederaufgebaut. Nach einer aufwendigen Sanierung im Jahr 1992 hat nun das traditionsreiche Theater neue, moderne und nahezu kontaktlos bedienbare Sanitärinstallationen und Keramiken des Herstellers Geberit erhalten. Mit ihrer Langlebigkeit, Wartungsfreundlichkeit und dem zeitlos eleganten Design überzeugten sie den Auftraggeber. Zudem punktete der Schweizer Hersteller mit der langfristigen Verfügbarkeit von Ersatzteilen für seine Installationssysteme und dem effizienten Kundenservice. Letzterer ist vor allem bei laufendem Spielbetrieb wichtig.

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Starke Beanspruchung

Bis zu 720 Theatergäste kann das Opernhaus Chemnitz aufnehmen. So kommt es, dass jenseits der Pandemie jährlich über 70.000 Personen die Spielstätte frequentieren. Dementsprechend stark besucht sind auch die insgesamt 15 Sanitärräume des Hauses, verteilt auf fünf Geschosse. Die Räume sind unterschiedlich groß, die Grundausstattung jedoch im Prinzip gleich.

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Spielpause konstruktiv genutzt

Aufgrund der unumgänglichen längeren Spielpausen des vergangenen Jahrs entschloss sich die Theaterleitung für die Sanierung der Sanitärräume. Die Bauarbeiten begannen im Oktober 2020 und ermöglichten die Inbetriebnahme nach nur knapp sechs Monaten. Raj Ullrich, technischer Direktor des Opernhauses, erklärt: „Die Besuchertoiletten waren seit der letzten Sanierung des Gebäudes vor fast 30 Jahren ohnehin überholungsbedürftig. Durch die längere Spielunterbrechung war ein Zeitfenster vorhanden, wie wir es normalerweise nur zur Sommerpause haben. Also haben wir uns für die komplette Neugestaltung entschieden, um das Erscheinungsbild der Besuchertoiletten zeitgemäß anzupassen.“ Dabei wurde auch das erhöhte Hygienebewusstsein in der Bevölkerung berücksichtigt: „Wir haben auch eine technische Rundum-Erneuerung vorgenommen und die Anlagen zu 100 Prozent kontakt- und berührungslos gestaltet“, unterstreicht der Technikchef.

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Klares Design

Im Inneren des Opernhauses sind die Böden seit der Rekonstruktion 1992 mit weiß-grauem Carrara-Marmor aus Italien gestaltet. Diese Marmor-Optik sollte sich nach dem Gestaltungskonzept von Raj Ullrich in den Sanitärräumen fortsetzen, was durch hochwertige Fliesen ihn gleicher Optik ermöglicht wurde.
Um den hohen gestalterischen Ansprüchen gerecht zu werden, fiel bei den WC-Keramiken die Wahl auf das Modell Geberit Acanto. Es verbindet klares Design mit organischen Formen. Die Keramiken sind spülrandlos in der reinigungsfreundlichen Rimfree-Technologie von Geberit ausgeführt. Der Sitz lässt sich dank des QuickRelease-Scharniers mit einem Handgriff entfernen, wodurch eine hygienisch anspruchsvolle Reinigung des WCs möglich ist.

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WC-Betätigung 100 Prozent kontaktlos

Neben der Widerstandsfähigkeit bei hoher Dauerbelastung, Ersatzteilsicherheit, Wartungsfreundlichkeit und einem guten Support des Herstellers war bei den Betätigungsplatten vor allem die berührungslose Bedienung entscheidend. So wurde das Modell Sigma80 von Geberit eingebaut. Dank der schlichten schwarzen Glaskeramikoberfläche fügt sich die Platte elegant in das moderne Gesamtbild ein. Zudem kann die Spülung aller WCs und Urinale programmiert und per Intervallschaltung betrieben werden, was gerade während der Spielpausen wichtig ist.
In den Herren-Toiletten finden sich Urinale des Modells Preda von Geberit, mit den dazu passenden Trennwänden. Wie die Acanto WCs verfügen auch die Preda Urinale über eine berührungslose Spülauslösung. Die Serie überzeugte den Auftraggeber durch ihr stimmiges, dezentes Design und ihre Wartungsfreundlichkeit. Installateur Kavalir ist überzeugt: „Im Bedarfsfall kommt man ganz einfach von vorne an die Elektronik. Das heißt, man muss nicht jedes Mal die ganze Keramik abnehmen und zum Schluss die Silikonfuge wieder erneuern. Das erleichtert die Arbeit enorm und zahlt sich langfristig aus.“

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Waschtische aus großformatigen Fliesen

Bei den Waschtischen handelt es sich um einen Eigenentwurf von Raj Ullrich selbst. Im Zentrum der bemerkenswerten Konstruktion steht ein schräg eingesetztes, großformatiges Fliesenelement aus kalibriertem italienischen Feinsteinzeug. Aus einem Stück gefertigt und somit fugenfrei ist es nicht von Marmor zu unterscheiden.
Das Opernhaus ließ die berührungslosen Wandarmaturen Brenta und Piave von Geberit installieren. Die vom Londoner Designstudio Christoph Behling Design gestalteten Armaturen aus verchromtem Messing zeichnen sich durch ihre sehr schlanke und zeitlos elegante Formgebung aus. Durch die im Montageelement platzierte Elektronik eignen sie sich besonders gut für die starke Beanspruchung in hochfrequentierten Räumlichkeiten. Die Armaturen wurden dicht unter dem vorgelagerten großformatigen Spiegel montiert und werden für den Benutzer nur durch ein entsprechendes Piktogramm sichtbar.

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Wartungsfreundliche Installationen

Das Wasser fließt hinter die Waschtische in die Vorwand, wird unten gesammelt und fließt ab. Für die raffinierte Sonderkonstruktion wurde die Duschrinne CleanLine20 von Geberit verwendet, die wie die Armaturen für den Nutzer unsichtbar ist. Raj Ullrich: „Wir wollten keinen erkennbaren Abfluss haben. Durch die schräge Fliesenplatte des Waschtisches läuft das Wasser einfach in der Vorwandkonstruktion ab.“

​Sowohl die Waschtische, als auch die WCs und Urinale des Opernhauses wurden mit dem Vorwand-Installationssystem Duofix von Geberit umgesetzt. Sie ermöglichen im Wartungsfall einen raschen Zugang zum Unterputz-Spülkasten gegeben. Zudem punktet das System durch Qualität und Zuverlässigkeit. Für Unterputz-Spülkästen bietet Geberit 25 Jahre Ersatzteilsicherheit.
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Alle Installationsprodukte aus einer Hand

Die Planung der Sanitärräume lag komplett in der Hand von Raj Ullrich. Die Bauausführungsplanung sowie die Auswahl der Installationssysteme und Keramiken erfolgte in enger Abstimmung mit dem Installateur Matthias Kavalir. Er schwärmt von der Zusammenarbeit mit Geberit: „Der Beratungs- und Bestellprozess lief vollkommen problemlos ab. Der Service von Geberit ist hervorragend, das kenne ich nicht anders. Bei Produktauswahl und Lieferung hat alles einwandfrei funktioniert, auch bei Änderungen während des laufenden Bauprozesses. Da war manchmal Flexibilität gefragt. Bei Geberit erhielten wir zudem alle benötigten Produkte aus einer Hand, was die Arbeiten enorm vereinfachte.“

 


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